Alleine wandern ist doof - ein leicht satirischer Artikel vom Gesundwanderer Wandermagazin

Wandern allein ist doof – Warum es in Gesellschaft mehr Spaß macht

Wandern allein ist doof – das werdet Ihr spätestens merken, wenn Ihr mit schmerzenden Füßen auf einer unmarkierten Strecke steht oder niemand da ist, um das Gipfelfoto zu machen. Natürlich hat das Alleinsein in der Natur seinen Reiz, aber gemeinsam erlebt Ihr einfach mehr. In diesem Artikel zeigen wir Euch, warum Wandern alleine doof ist zu zweit oder in der Gruppe die bessere Wahl ist, welche Vorteile es bringt und wo in Europa die besten Wanderstrecken für Gruppen sind. Außerdem werfen wir einen Blick auf Urban Exploration als alternative Erkundungsform.

Warum Wandern allein doof ist

Ihr überlegt, allein zu wandern? Vielleicht, um Euch zu sammeln, den Kopf freizubekommen oder einfach, weil Ihr keinen Mitwanderer gefunden habt. Aber mal ehrlich: Wandern alleine ist doof, denn es ist viel schöner, wenn man Erlebnisse teilen kann! Gemeinsam lacht Ihr über Missgeschicke, motiviert Euch gegenseitig und genießt spektakuläre Ausblicke in bester Gesellschaft. Warum also alleine wandern, wenn es mit anderen einfach mehr Spaß macht? Habt Ihr beispielsweise schon einmal eine Alpaka Wanderung mitgemacht? Die flauschigen Begleiter sind nicht nur wahnsinnig süß, sondern sorgen auch für lustige Momente

Die Magie gemeinsamer Erlebnisse

Wanderungen können anstrengend sein. Blasen an den Füßen, plötzlicher Regenschauer oder der Moment, in dem Ihr merkt, dass die Route viel steiler ist als erwartet – all das ist allein eine Qual. In der Gruppe hingegen könnt Ihr Euch gegenseitig motivieren, den Regen mit Humor nehmen und Euch beim Kartenlesen abwechseln.

Das Gefühl, nach einem harten Aufstieg auf einem Gipfel zu stehen, ist unbeschreiblich. Noch schöner wird es, wenn Ihr diesen Moment mit anderen teilt. Erinnerungen sind wertvoller, wenn sie nicht nur in Eurem Kopf, sondern auch in den Geschichten Eurer Freunde und Wanderpartner weiterleben. Und wer macht sonst das perfekte Gruppenfoto?

Thema Sicherheit und der Motivationsfaktor

Warum alleine wandern, wenn es zu zweit oder in der Gruppe viel sicherer ist? Ein falscher Tritt, ein umgeknickter Knöchel oder ein unerwarteter Wetterumschwung – wenn Ihr alleine seid, kann das schnell problematisch werden. In der Gruppe gibt es immer jemanden, der helfen oder im Notfall Unterstützung holen kann.

Morgens im Zelt aufzuwachen und weiterzuwandern kann hart sein – besonders, wenn Ihr allein unterwegs seid. In der Gruppe gibt es immer jemanden, der früh motiviert ist und Euch mitreißt. Gemeinsam ist es viel leichter, sich aufzuraffen und auch die letzten Kilometer mit Energie zu meistern.

Gespräche, die das Leben bereichern

Beim Wandern entstehen die besten Gespräche. Ihr startet mit oberflächlichen Themen, aber je weiter die Strecke, desto tiefgründiger die Diskussionen. Plötzlich geht es um Lebenspläne, Träume oder einfach nur darum, warum Leute immer noch Crocs tragen. Solche Gespräche machen das Wandern erst richtig spannend.

Die besten Orte für gemeinsame Wanderungen in Europa

Damit Ihr nicht nur in der Theorie wisst, wo Wandern in der Gruppe am meisten Spaß macht, hier einige Top-Ziele:

Alpenüberquerung: E5 von Oberstdorf nach Meran (Deutschland – Österreich – Italien)

Diese Mehrtageswanderung bietet atemberaubende Panoramen, herausfordernde Etappen und urige Hütten. Perfekt für abenteuerlustige Gruppen.

West Highland Way (Schottland)

Schottische Highlands, mystische Seen und urige Pubs – auf diesem berühmten Fernwanderweg erlebt Ihr die raue Schönheit Schottlands in bester Gesellschaft.

Laugavegur-Trail (Island)

Schwefelquellen, Gletscherflüsse und atemberaubende Landschaften – Island ist ein Paradies für Wandergruppen, die Naturwunder hautnah erleben möchten.

GR20 auf Korsika (Frankreich)

Einer der anspruchsvollsten Fernwanderwege Europas, der Euch durch die wilde Landschaft Korsikas führt. Perfekt für Gruppen, die eine echte Herausforderung suchen.

Camino de Santiago (Spanien & Frankreich)

Der Jakobsweg ist nicht nur eine Wanderroute, sondern eine spirituelle Reise. Ihr werdet hier viele Gleichgesinnte treffen und unvergessliche Begegnungen erleben.

Urban Exploration – Eine Alternative zum klassischen Wandern

Wenn Ihr keine Lust auf Berge oder lange Naturstrecken habt, ist Urban Exploration vielleicht genau das Richtige. Hier geht es um das Erkunden verlassener Gebäude, alter Industrieanlagen oder unterirdischer Tunnel. Doch Achtung: Alleine kann das gefährlich sein – geht immer in der Gruppe auf Entdeckungstour!

Die besten Städte für Urban Exploration in Europa:

  • Berlin (Deutschland): Verlassene Krankenhäuser, alte DDR-Bunker und stillgelegte Vergnügungsparks.
  • Pripjat (Ukraine): Die berüchtigte Geisterstadt in der Sperrzone von Tschernobyl.
  • Beelitz-Heilstätten (Deutschland): Ein riesiges, verlassenes Krankenhaus mit unheimlicher Atmosphäre.
  • London (UK): Alte U-Bahn-Schächte, verlassene Bunker und geheime Katakomben.

Wandern in Gesellschaft ist einfach besser!

Ob Berge, flache Landschaften oder urbane Ruinen – das Abenteuer wird intensiver, wenn Ihr es gemeinsam erlebt. In der Gruppe könnt Ihr Euch gegenseitig motivieren, über Strapazen lachen und gemeinsame Erinnerungen schaffen. Warum also alleine wandern, wenn es zusammen viel schöner ist? Los geht’s, plant am besten heute noch Eure nächste Wanderung mit dem gesundwanderer.de Magazin, schreibt uns gern auch Eure Meinungen zu dem Thema.

Nach oben scrollen